Ironman Hawaii 2025 (Frauen)
📍 Kailua-Kona (Big Island), Hawaii
Offizielle Ergebnisliste: Ironman Hawaii 2025 (Frauen)
Die Finisher-Zeiten aller Athletinnen der Frauen-Weltmeisterschaft am 11. Oktober 2025 in Kailua-Kona.
| Platz | Name | AK | Land/Staat | 🏊 Schwimmen | 🚴 Rad | 🏃 Lauf | Gesamtzeit |
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Paukenschlag: Norvegerin Solveig Løvseth stürmt auf Big Island zum Weltmeistertitel – Bronzemedaille für Laura Philipp
Am 11. Oktober 2025 kehrte die IRONMAN Weltmeisterschaft der Frauen zurück an die Geburtsstätte des Triathlonsports nach Kailua-Kona auf Big Island. Was als erwarteter Schlagabtausch der Top-Favoritinnen begann, entwickelte sich zu einem der dramatischsten und unvorhersehbarsten Rennen der Hawaii-Geschichte.
Drama um Knibb & Charles-Barclay: Der Weg frei für Løvseths Sensations-Coup
Schon beim Schwimmen im Pazifik drückten die Favoritinnen aufs Tempo. Auf dem Rad übernahm US-Star Taylor Knibb mit gewohnter Aggressivität die Führung, eng gefolgt von der Führenden nach dem Schwimmen, Lucy Charles-Barclay. Doch beim Marathon schlug die Hitze auf dem Highway unbarmherzig zu: Zunächst musste Charles-Barclay das Rennen bei Km 20 wegen Überhitzung und Krämpfen vorzeitig beenden. Taylor Knibb sieht nun wie die sichere Siegerin aus, doch 3 Km vor dem Ziel erwischte es auch die führende Amerikanerin, die mit starken Erschöpfungssymptomen das Rennen aufgeben musste.
Die Norwegerin Solveig Løvseth, die bis dahin ein extrem starkes und taktisch kluges Rennen zeigte, nutzte die Gunst der Stunde aus. Mit einer starken Radzeit von 04:31:53 Stunden wechselte sie in dritter Position auf die abschließend Disziplin. Auf dem Marathon bewahrte Løvseth die Nerven, hielt kontrolliert ihr Tempo im Energy Lab aufrecht und krönte sich in 08:28:27 Stunden zur ersten norwegischen Hawaii-Siegerin der Geschichte!
Kat Matthews’ furioser Endspurt – Laura Philipp erkämpft erneut das Podium
Dahinter blies die Britin Kat Matthews zur Aufholjagd des Tages. Nach 04:40:08 Stunden auf dem Rad brannte Matthews die schnellste Marathonzeit des Rennens auf den Asphalt (02:47:23 Std.). Sie verkürzte den Rückstand auf Løvseth Meile um Meile, verpasste die Sensation am Ende nur um knapp 35 Sekunden und sicherte sich in 08:29:02 Stunden dramatisch die Silbermedaille.
Vorjahressiegerin Laura Philipp zeigte eine eiserne Moral und komplettierte das hochkarätige Podium. Nach einer sehr ausgeglichenen Leistung in allen drei Disziplinen (Radzeit 04:40:26 Std., Marathon 02:55:53 Std.) sicherte sich die Deutsche in 08:37:28 Stunden den 3. Platz und feierte damit ihre nächste Podiumsplatzierung bei einer Weltmeisterschaft.
Neuseelands Hannah Berry belegte den 4. Rang (08:46:25 Std.), gefolgt von der Österreicherin Lisa Perterer auf Platz fünf (08:48:08 Std.). Aus deutscher Sicht glänzte das Profifeld zudem mit einer starken Top-10-Platzierung durch Leonie Konczalla (Platz 9 in 09:00:04 Std.).
Insgesamt überquerten 1.567 Athletinnen unter dem Jubel der Zuschauer am Alii Drive die Ziellinie.




